Raumfahrt

Ohne Luftfahrt keine Raumfahrt

Genau wie die ersten Menschen davon träumten sich in den Himmel zu erheben wie die Vögel, so träumten nicht viel später, vielleicht die gleichen Menschen davon, sich den Mond einmal aus der Nähe zu betrachten. Einige tausend Jahre später sollte es tatsächlich so weit kommen, sollte sich der Traum erfüllen. Der erste Mensch auf dem Mond.
Das Prinzip des Fliegens war im 19. Jahrhundert entwickelt und das Rätsel gelöst.
Natürlich gab es immer Menschen, die noch weiter wollten.

Doch was würden sie in größeren Höhen erwarten?
Sollte es ihnen gehen wie Icarus? An der Hitze der Sonne zu Grunde gehen und abstürzen?
Ballonfahrer konnten schon früh in ungeahnte Höhen vordringen. Im Jahre 1907 entwickelte das Drägerwerk in Lübeck das so genannte Konstantdosierhöhenatemgerät.
Damit war der Grundstein gelegt. Das Ziel hieß: Höher!

Der Antrieb war das Geheimnis. Es musste ein Antrieb für einen Flugkörper gefunden werden, welcher in der Lage war die Erdanziehung zu überwinden. Dann würde einem Flug in das Weltall nichts mehr im Wege stehen.
Die Lösung bildete die Idee des Amerikaners Robert Goddard. Er stellte im Jahre 1910 die Theorie auf, ein Raketenmotor könnte diese Leistung vollbringen. Er war es auch, der die erste Flüssiggasrakete baute.
Wernher von Braun. Dieser Name steht für den Beginn der Raumfahrt. Er entwickelte die ersten Raketen, die es möglich machten, theoretisch eine Umlaufbahn zu erreichen.